Ein Arbeitstag eines Mitarbeiters bei J&J Consumer Health.

Ein Arbeitstag: J&J Consumer Health F&E

Was kommt Ihnen in den Sinn, wenn Sie an eine Karriere im Bereich Forschung und Entwicklung – oder F&E – denken? Dass Sie Ihre Tage in einem Labor verbringen und nach dem nächsten großen Durchbruch forschen? Während viele Wissenschaftler:innen bei Johnson & Johnson Consumer Health („JJCH“) genau das tun, sind Sie vielleicht überrascht von den vielfältigen Funktionen, die das F&E-Team von Consumer Health erfüllen.

Mit seinem globalen Portfolio an führenden Marken – von Aveeno® und Neutrogena® bis hin zu Listerine® und BAND-AID® Markenpflastern – hat Johnson & Johnson Consumer Health Fachleute mit wissenschaftlichem Hintergrund, die weltweit im Bereich der Forschung und Entwicklung arbeiten, um neue Produkte zu entwickeln und auf den Markt zu bringen, die sicher und effektiv sind und die Bedürfnisse der Verbraucher erfüllen. Was braucht man, um eine Führungsrolle in diesem zielgerichteten, wissenschaftlich fundierten Team zu übernehmen? Von Lagos bis Tokio sind wir vier unserer Profis gefolgt, um einen Arbeitstag von F&E-Wissenschaflter:innen zu erleben.

Starke Wirkung 

Wahrscheinlich überrascht es nicht, dass die Menschen, die sich zu einer Karriere bei JJCH entschließen, durch den Einfluss inspiriert werden, den sie auf das Leben anderer Menschen ausüben – nicht nur durch die tiefgreifende Wirkung auf den Einzelnen, sondern auch durch das gesamte Potenzial, das Johnson & Johnson Consumer Health bieten kann.

„Eine Nikotinersatztherapie hilft den Menschen, mit dem Rauchen aufzuhören, denn das ist das Beste, was Sie für Ihre Gesundheit tun können“, erklärt Tobias Danielsson, Associate Director Clinical Research in der Raucherentwöhnung für die Marke Nicorette® mit Sitz in Helsingborg, Schweden. „Wenn Sie mit dem Rauchen aufhören, wird das zu einem längeren Leben führen. Es ist so inspirierend, dass wir mit einem rezeptfreien Produkt tatsächlich Lebensjahre retten können.“

Danielsson ist ausgebildeter biomedizinischer Chemiker und hat als klinischer Forschungsmitarbeiter in der Tabakentwöhnung seine Berufung gefunden. In diesem Bereich arbeitet er bereits seit mehr als 29 Jahren. Heute ist er als strategischer Berater tätig und unterstützt bei der Entwicklung der effizientesten Art und Weise, ein Produkt auf den Markt zu bringen, indem er die unterschiedlichen Bedürfnisse und Anforderungen der Märkte in aller Welt berücksichtigt.

Als Direktorin für Analytische Chemie, die von Mumbai, Indien, aus Projekte für verschiedene globale F&E-Standorte beaufsichtigt, arbeitet Monika Sathe mit einem Team zusammen, das die Wissenschaft einsetzt, um die Qualität und Sicherheit von Produkten zu gewährleisten.

„Wir analysieren jede wissenschaftliche Herausforderung ganzheitlich. Wir sind nicht auf eine lokale oder regionale Lösung fixiert. Immer wenn wir ein Problem angehen, denken wir auch global.“, erklärt Sathe. „Wir setzen alles daran, die Erwartungen unserer wichtigsten Stakeholder aus Forschung und Entwicklung sowie der Wirtschaft zu verstehen und dann mit wissenschaftlichem Scharfsinn und innovativen Methoden zu gewährleisten, dass unsere Produkte die Erwartungen erfüllen, bevor sie die Verbraucher erreichen.. Dabei berücksichtigen wir, wie sich Entscheidungen unter dem Gesichtspunkt der Produktqualität langfristig auf den Verbraucher auswirken, bevor wir darauf reagieren und weitere Schritte ergreifen.“ 

Jeden Tag etwas Neues lernen 

Als Wissenschaftler:in benötigt man eine ausgeprägte Neugier, denn bei Johnson & Johnson Consumer Health warten immer neue Herausforderungen und Fragen, die es zu bewältigen und zu ergründen gilt. Yujin Saito, Leiter der Forschung und Entwicklung in Japan, nutzt sein Wissen über die Verbraucher, um unerfüllte Bedürfnisse zu erkennen und neue Geschäftsmöglichkeiten im Bereich Whitespace zu schaffen.

SaitoYujin Saito, Leiter der F&E-Abteilung in Japan, erzählte, dass das wissenschaftliche Engagement in seiner Position sehr inspirierend ist, denn „Zunächst sind umfangreiche wissenschaftliche Kenntnisse erforderlich, bevor man mit wichtigen Meinungsführern und Regulierungsbehörden sprechen kann. Man lernt jeden Tag etwas Neues.“ 

Olayinka Oyeneyin, der Pharmazie und pharmazeutische Chemie studiert hat, kam zu JJCH, um den Bereich Regulatory Affairs für Westafrika aufzubauen und danach auf Ostafrika auszuweiten. „Das Erstaunliche an meiner Position hier ist, dass ich weit mehr getan habe, als ich mir je erträumt habe, denn der Aufbau dieser Position ist wie bei einem Start-up-Unternehmen. Meine Fachkenntnisse konnte ich in den letzten drei Jahren deutlich vertiefen. Mittlerweile kenne ich den gesamten Prozess – von der Bedarfsplanung über die Prognosen und die Registrierung bis hin zu den Versandplänen. Genau das ist es, was ich an meinem Job so liebe.“ 

„In der Forschung und Entwicklung gibt es keine Konstanten“, erklärt Sathe. „Jeden Tag steht man vor neuen Aufgaben, neuen Herausforderungen und neuen Technologien. Gleichzeitig ist man in der Lage, jeden Tag Neues zu schaffen. Man wendet die Wissenschaft jeden Tag an.“ 

Was sind die Voraussetzungen? 

Für eine erfüllende Karriere im Bereich der Forschung und Entwicklung nannten diese Führungskräfte besonders drei Faktoren:

Neugierde: „Seien Sie aufgeschlossen, neugierig und wissbegierig“, erklärt Danielsson. „Es ist in Ordnung, dummen Fragen zu stellen. Wenn Sie den Inhalt des Gesprächs nicht verstehen, sind Sie damit wahrscheinlich nicht allein.“

Zusammenarbeit: „Wir müssen zusammenarbeiten, weil wir zum Beispiel bei Listerine einen Geschmack entwickeln könnten, der in einem Land gut ankommt, in einem anderen Land aber auf Ablehnung stößt.“, kommentiert Saito. „Durch diese Zusammenarbeit gewährleisten wir, dass die Bedürfnisse der Verbraucher berücksichtigt werden, um ein großartiges Produkt zu entwickeln, das in verschiedenen Ländern erfolgreich ist und weltweit erhältlich ist..“

Kommunikation: „Wissenschaft und Kunst werden vereint und in gewisser Weise vereinfacht, damit sie auch Verbrauchern vermittelt werden können, die nicht unbedingt einen technischen Hintergrund haben“, sagt Sathe.